Lokales

Bis zu 2.000 Euro Strafe können anfallen, wenn die alte Couch auf der Straße entsorgt wird, 50 Euro, wenn Zigarettenstummel oder Hundesackerln achtlos weggeworfen werden. 

Bis zu 1.000 solcher Beschwerden gehen pro Monat bei den Wiener Waste-Watchern der MA 48 ein. Da die Anforderungen an die Einsatztruppe steigen, wird das Personal aufgestockt, gab Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekannt. 

Ein pensionierter Polizist ist am Mittwoch am Landesgericht Feldkirch unter anderem wegen des schweren sexuellen Missbrauchs seiner zwei Enkelinnen zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt worden.

Der Mann leugnete die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe bis zuletzt und bezeichnete sie als "erfunden". Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Drei junge Männer, die in eine Welt des Terrors abdriften. Die sich bei Computerspielen die Namen von IS-Führern geben, in Chats über Waffenkäufe und Bombenbau unterhalten. 

Am 17. Juni 2023 hätte ein Anschlag auf die Pride in Wien stattfinden sollen - davon sind die DSN-Ermittler überzeugt. Dahinter sollen mutmaßlich die drei Burschen stecken. Der Jüngste ist zu dem Zeitpunkt gerade einmal 14 Jahre alt, der Älteste 18. Nun liegt die Anklage vor. Die Beschuldigten - sie befinden sich allesamt auf freiem Fuß, müssen sich in St. Pölten vor Gericht verantworten.

Der Tierschutz sieht es als großen Erfolg, Hundezüchter und Vereine sind geteilter Meinung und für jene, die leidenschaftlich Gebrauchshundesport betreiben, sprechen von einer "Grünen Farce“.

Am letzten Tag seiner Amtszeit als Minister hat Johannes Rauch (Grüne) mit einer Novelle des Tierschutzgesetzes dem Beiß- und Angriffstraining zur Schutzhundeausbildung durch private Trainer und Züchter einen gesetzlichen Riegel vorgeschoben. Am 15. April tritt die Änderung in Kraft.

ATV ist mit einer Klage auf Unterlassung und Schadenersatz konfrontiert. Eine junge Frau beklagt, Anfang Juni 2022 auf Urlaub in Lignano von einem betrunkenen Mann an der Brust begrapscht worden zu sein.

ATV filmte den Vorfall und zeigte ihn unverpixelt in der Realitysendung "Tutto Gas! - Ausnahmezustand in Lignano". ATV hielt auf APA-Anfrage fest, dass die Frau "mit einer produktionsbedingten Ausnahme" immer unkenntlich gemacht worden sei.

Politik

Die US-Regierung hat Zölle von 25 Prozent auf alle Bierimporte angekündigt. Das Handelsministerium gab dies am Mittwoch im US-Bundesanzeiger im Rahmen einer Erweiterung von bereits angekündigten Aufschlägen auf Aluminiumprodukte bekannt. Zudem werden nun auch leere Alu-Dosen von den Maßnahmen erfasst, die ab Freitag um 0.01 Uhr (US-Ostküstenzeit; 06.01 Uhr MESZ) gelten sollen.

In dem Dokument ist dabei der allgemeine Zollcode für "Bier aus Malz" aufgelistet, ohne einen Untercode etwa für Bierimporte in Glasflaschen. Eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters beim Handelsministerium zu der Ankündigung blieb zunächst unbeantwortet.

Trifft Mexiko, Niederlande und Kanada schwer

Die Maßnahme wäre ein erheblicher Schlag für Bierimporte, die laut Daten des US-Statistikamtes im Jahr 2024 mehr als 7,5 Milliarden Dollar (6,95 Mrd. Euro) betrugen. Die mit Abstand meisten Einfuhren kamen dabei aus Mexiko mit 6,3 Milliarden Dollar, gefolgt von den Niederlanden mit 683 Millionen Dollar, Irland mit 192 Millionen Dollar und Kanada mit 73 Millionen Dollar. Importe aus Deutschland machten 70,3 Millionen Dollar aus. Die Zölle auf Aluminiumprodukte waren bereits angekündigt worden. Die Erweiterung wurde nun bekannt, wenige Stunden bevor US-Präsident Donald Trump neue umfangreiche Zölle gegen diverse Handelspartner ankündigen sollte. Erwartet wurde, dass diese mit Gegenzöllen reagieren würden.

Das Wirtschaftsministerium will Energie- und Klimaförderungen evaluieren. Ein „unabhängiges Institut“ soll bis zum Sommer eine Analyse vornehmen, verkündeten Minister Wolfgang Hattmannsdorfer und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) Dienstagabend bei einem Hintergrundgespräch. Die Ausschreibung dafür soll nächste Woche starten. Ziel: Die Förderungen auf ihre Wirksamkeit prüfen.

Es gehe in „keinster Weise um eine Abrechnung mit der Vorgängerregierung“, betont Zehetner. Sondern? Man müsse schauen, was tatsächlich umgesetzt wurde; ob es Doppelförderungen gab oder ob die Förderungen auch Investitionen ausgelöst hätten, meint die Staatssekretärin.

Aufmerksamen Beobachtern klimapolitischer Evaluierungen dürfte hier auffallen: Wirklich neu ist dieses Vorhaben nicht. 

Geht doch! Die Dreierkoalition hat die Bildungskarenz reformiert. Das Traurige daran: Ausschlaggebend war nicht die jahrelange Expertenkritik, von WIFO oder Rechnungshof, sondern die massive Budget- und Wirtschaftskrise.

Kritikern war schon lange klar, dass das Modell von 1998 völlig zweckentfremdet wurde. Die Bildungskarenz sollte in erster Linie der Weiterbildung Niedrigqualifizierter dienen. Stattdessen finanzierte der Staat zuletzt vor allem verlängerte Babypausen oder den viel zitierten Yogakurs auf Bali.

Okay, nicht nur. Der Standort benötigt gezielte Weiterbildung. Deshalb ist es gut, dass die Regierung ein Nachfolgemodell mit klaren Regeln umsetzt, für das sie jährlich maximal 150 Millionen Euro ausgibt. Zum Vergleich: Von 2019 bis 2024 verdreifachten (!) sich die staatlichen Ausgaben für Bildungskarenz laut Schätzungen auf fast 650 Millionen.

Dass die Politik dieses Konstrukt so lange überleben ließ, ist Ausdruck der Laissez-faire-Budgetpolitik. Es zeigt zudem, dass fehlerhafte Systeme schamlos ausgenutzt werden. Und, dass es Regierungen unheimlich schwerfällt, diese zu reparieren, sobald sie Annehmlichkeiten beinhalten. Man will sich ja nicht dem Vorwurf der „sozialen Kälte“ aussetzen. So unsinnig dieser auch ist, wenn der Staat ohnehin Privilegierten den Sprachkurs am Palmenstrand finanziert.

Was man daraus lernen kann

Der Vollständigkeit halber: Ex-Arbeitsminister Martin Kocher wollte eine ähnliche Reform wie diese umsetzen, scheiterte aber – wie auch mit seinen Ideen zum Arbeitslosengeld – an den Grünen. Mittlerweile hätte es Kocher einfacher. Allen ist bewusst, dass der Staat in den nächsten Jahren jeden Cent zweimal umdrehen muss. Türkis-Rot-Pink hat die Aufgabe, diese veränderten Umstände zu nutzen. 

Wann, wenn nicht jetzt, müsste es Verständnis für eine Anhebung des Pensionsantrittsalters geben? Oder für das Ende klimaschädlicher Förderungen wie des Dieselprivilegs? Die Expertenvorschläge liegen schon länger auf dem Tisch – wie bei der Bildungskarenz.

Schon seit längerer Zeit war klar, dass die bestehende Bildungskarenz aufgrund der aktuellen Sparzwänge, aber auch ihrer Ineffektivität abgeschafft wird. Am Mittwoch wurden im Ministerrat die Details zur Neugestaltung fixiert. 

Ab. 1. Jänner 2026 soll demnach eine Nachfolgeregelung in Kraft treten. Sie soll wesentlich treffsicherer als die bisherige Regelung sein. Damit will die Regierung auch die Empfehlungen des Rechnungshofs und des WIFO umsetzen. Dabei geht es unter anderem um höhere zeitliche und inhaltliche Anforderungen an die Weiterbildung, eine stärkere Kontrolle, Meldepflichten und Erfolgsnachweise inklusive Möglichkeiten zur Rückforderung. Durch Bildungsberatung soll eine bessere Ansprache der richtigen Zielgruppe erfolgen.

Das neue Modell firmiert unter dem Titel „Weiterbildungszeit“ und soll besser als bisher insbesondere weniger qualifizieren Beschäftigten Möglichkeiten zur Weiterbildung geben, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Daher soll die Mindesthöhe der Unterstützung auf 32 Euro/Tag deutlich steigen.

Dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) steht eventuell ein weiterer Eingriff am Kehlkopf bevor.

Am Mittwoch fuhr er kurzfristig zu einer Untersuchung ins Universitätsklinikum Leipzig, nachdem er in den vergangenen Tagen eine Veränderung beim Atmen festgestellt habe und dies rasch abklären will, hieß es in einer Aussendung.

Weitere Meldungen

2003 war der FC Kärnten im Cupfinale, danach hieß es für das Bundesland Kärnten lange warten. Nach 22 Jahren und einer Premiere für den WAC ist es soweit: Die Wolfsberger siegen nach einem 1:1 in Linz im Elfmeterschießen gegen den LASK 4:2.

Am 1. Mai geht es nahe der Heimat in Klagenfurt um den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Trainer Didi Kühbauer ist nahe dran an seinem größten Erfolg. Für den LASK ist die Saison hingegen endgültig eine Enttäuschung.

Zwei LASK-Schützen scheitern 

Im Elfmeterschießen vergab für den LASK Ziereis, der Kapitän traf beim Stand von 1:1 die Stange.

Weil die Kärntner allesamt trafen, stieg der Druck. Joker Adeniran schoss schwach, Goalie Polster hielt.

Damit hatte Thierno Ballo den ersten Matchball - und der saß. Der WAC-Techniker traf ganz genau zum entscheidenden 4:2. 

Die Athletiker warten auch nach 60 Jahren weiter auf ihren zweiten Cup-Titel.

Schopp reagiert auf Kühbauer 

Markus Schopp hatte sich etwas Besonderes für das Wiedersehen mit Didi Kühbauer überlegt: Der LASK-Coach war 2017/’18 der Assistent von Kühbauer in St. Pölten und weiß natürlich, dass der WAC am besten ist, wenn es nach Ballgewinn schnell nach vorne geht. Deswegen verdichtete Schopp die Linzer Defensive: Flügelstürmer Danek rückte bei Ballbesitz der Wolfsberger als fünfter Verteidiger rechts nach hinten.

Den Gästen wurde gerne der Ball überlassen, so wie vor dem 1:0. Nach einem Nwaiwu-Fehler ging es blitzschnell nach vorne, über Flecker kam die Kugel zu Max Entrup. Schopps Lieblingsschüler zog aus 20 Metern direkt ab und traf.

Der Treffer in der 5. Minute hatte allerdings einen Haken: Flecker hatte Gegenspieler Wimmer per Reißtest am Leiberl aus der Balance gebracht, VAR Kijas hätte eingreifen sollen.

Ein 16 Monate alter Bub, Michael Alexander Pollock, ist am 4. September 2023 an einer Infektion mit der seltenen Amöbe Naegleria fowleri verstorben. 

Nun wurde der Abschlussbericht der Gesundheitsbehörden veröffentlicht, welcher einen Schwimmbad-Besuch für den Tod verantwortlich macht. 

Tod nach Wasserpark-Besuch

Laut CNN erfolgte die Infektion vermutlich am 26. August 2023, als der Bub im Kinder-Pool des "Country Club of Little Rock" im US-Bundesstaat Arkansas planschte. Zwei Tage nach dem Wasserpark-Besuch entwickelte Michael hohes Fieber und schwere Magenprobleme, weshalb er auch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Trotz medizinischer Behandlung verschlechterte sich sein Zustand rapide, und er verstarb wenige Tage später.

Als Val Kilmer 1991 den Sänger der Rockband „The Doors“ im gleichnamigen Film von Oliver Stone gespielt hat, gab es ein geflügeltes Wort: „Val Kilmer sieht mehr wie Jim Morrison aus als Jim Morrison selbst“. Das passte zur haltlosen Verwandlung, die dieser Schauspieler anstrebte. Dafür tat er so einiges: Er trug ständig Lederhosen, hörte ein Jahr lang die Musik der „Doors“ und ließ sich schließlich von der Filmcrew nur mehr als Jim Morrison anreden. Er sang sogar die Songs selbst.

Val Kilmer machte schon seinen Einstand in das Filmgeschäft mit der Rolle eines Elvis-artigen Rocksängers in der Kalter-Krieg-Komödie „Top Secret!“ (1984). Bekannter ist aber sein Einsatz als Bruce Wayne und sein flatterhaftes Alter Ego, das in „Batman Forever“ 1995 gegen Two-Face (Tommy Lee Jones) und den Riddler (Jim Carrey) antrat. Kilmer hatte zugesagt, ohne das Drehbuch gelesen zu haben. Nicht erst diese Dreharbeiten brandmarkten Kilmer als schwierig. Regisseur Joel Schumacher sagte, er musste mit dem Schauspieler umgehen „wie mit seinem fünjährigen Patenkind“. Nichtsdestotrotz hielt er ihn für den besten Batman, dennoch blieb es ein einmaliges Gaststpiel in der Bathöhle.

Carmen Geiss geht seit jeher offen damit um, ihrem jugendlichen Aussehen etwas nachzuhelfen – und zwar mit Botox und Hyaluron-Behandlungen. Doch nun war die 59-Jährige (Anfang Mai feiert sie ihren 60. Geburtstag) mit ihrem Aussehen nicht mehr zufrieden. 

Zum einen sei da ihr faltiger Halt gewesen, meint sie im Interview mit der Bild-Zeitung. Und: "Ich fand, dass mein Gesicht zu dick war, vor allem die Wangenpartie." Mit den hängenden Munwinkeln und der "Angela-Merkel-Falte" sei sie auch nicht glücklich gewesen. Also unterzog sich Geissen einem vollständigen Facelifting, inklusive Halsstraffung.

Drei Gesichtschirurgen bei 8-Stunden-Operation

Insgesamt habe die Operation acht Stunden gedauert, drei Gesichtschirurgen waren daran beteiligt. "Das war schon krass", gibt Geiss zu und erzählt weiter: "Nach der OP wurde ich in Narkose gehalten, damit ich 22 Stunden schlafen konnte." Es handelte sich also um alles andere als einen kleinen Eingriff.

Doch wieso gleich acht Stunden für ein Facelift? Dazu Geiss: "Die OP hat deshalb so lange gedauert, weil die verschiedenen Unterschichten meiner Haut von dem Hyaluron befreit werden mussten." 30 Jahre lang habe sie Hylaron verwendet, weshalb Verkapselungen entstanden sind. "Ich möchte junge Menschen vor Gesichtsfillern wie Hyaluron warnen", betont sie.

Die Operation war vor bereits sechs Monaten, mit dem Ergebnis ist Geiss zufrieden und fühlt sich wieder wohl in ihrer Haut. "Ich bin sehr glücklich über mein neues Aussehen. Ich habe wieder mein Gesicht wie mit 40 Jahren", freut sie sich im Interview. Ihr Gesicht ist nun schmaler und straffer – weil sie an Gewicht verloren hat, aber auch, weil ihr "die ganzen Filler entfernt [wurden]", erklärt der Reality-Star.

Frage des Tages